Warum Systemisch
Die systemische Beratung und Therapie baut auf neuen. system-theoretischen, wissenschaftlichen Konzepten auf, die seit einigen Jahren Eingang in viele Disziplinen der Natur- und Geisteswissenschaften gefunden haben. Sie ermöglichen es, komplexe Phänomene menschlichen Zusammenlebens zu erkennen, zu charakterisieren und gegebenenfalls therapeutisch zu bearbeiten.
Sichtweise:
Systemische Therapie befasst sich mit Problemen in Systemen aus
systemischer Sicht, d.h., sie beschäftigt sich mit den
Interaktionen der in einem System agierenden Akteure.
Warum?
Systemische Therapie bietet Hilfestellungen bei Leid und Ärger
verursachenden Problemen in Systemen mit der Absicht, diese zu lindern
oder zu beseitigen.
Für wen?
Systeme sind: Familien, Paare, Lebensgemeinschaften, Stieffamilien,
Gruppen im Betrieb
Entwicklung:
Historisch ist die systemische Familientherapie eine Weiterentwicklung
der Familientherapie und die erste Therapieform, die mit
Mehr-Personen-Systemen arbeitet. Sie ist ein eigenständiges
psychotherapeutisches Verfahren und hinsichtlich ihrer Formen und der
zu lösenden Probleme sehr vielschichtig und
uneingeschränkt.
Wie?
In der systemischen Therapie geht es darum, Beziehungsmuster deutlich
werden zu lassen und diese zu verändern, wenn erkennbar ist,
dass diese Probleme verursachen oder dazu beitragen.
Dauer?
Die systemische Therapie ist eine lösungsorientierte Therapie,
die in der Regel mit 5 – 15 Sitzungen von 90-120 Minuten im
Abstand von 2 – 4 Wochen auskommt.
Methoden
Systemische Therapie ist originell, phantasievoll und orientiert sich
an den Kompetenzen und Ressourcen, nicht an den Defiziten.