Seminare und Workshops

Familien- und Systemaufstellungen

Wie und warum ich Familienaufsteller wurde…

Meine ersten umfangreicheren Erfahrungen mit Aufstellungen habe ich im Jahr 2004 bei einem Aufstellungsseminar bei Albrecht Mahr gemacht. Ich war sehr angetan von den Möglichkeiten, die sich mir – und anderen – dort mit diesem Verfahren und dem Setting und boten.

Im Jahr 2006  war es dann soweit und ich habe mir zugetraut, mich als System- und Familienaufsteller ausbilden zu lassen. Diese Ausbildung habe ich beim ISAIL (Institut für Systemaufstellungen und integrative Lösungen ) von Albrecht Mahr absolviert.

Seit 2009 bin ich in einer festen Supervisionsgruppe bei Albrecht Mahr und hatte dort mit ihm als Lehrer und Supervisor die Gelegenheit, den therapeutischen Anteil meiner Arbeit zu stärken. Darüber hinaus habe ich eigene, schwierige Lebensthemen gut bearbeiten und mich persönlich weiterentwickeln können. Ich habe Freude an der Aufstellungsarbeit und finde die Möglichkeiten, die sie bietet, sehr wertvoll.

Ich nutze Aufstellungen seit Jahren regelmäßig in Supervisionen. Außerdem habe in den Jahren von 2012 ist 2015 regelmäßig Aufstellungsseminare angeboten.

Dies habe ich im August 2019 wieder aufgegriffen und biete derzeit ca. 2-3 Seminare für Familien- und Systemaufstellungen im Jahr an.

Wie Aufstellungen wirken

Aufstellungen bieten die Möglichkeit, durch untrügliche Körpererfahrungen und intensives Gefühlserleben neue systemische Einsichten zu gewinnen, die bisher nicht zur Verfügung standen. Durch die Arbeit mit Stellvertretern und der durch sie zur Verfügung gestellten Wahrnehmungen können Zusammenhänge von körperlichen und seelischen Phänomenen deutlich werden. Die in familiären Verstrickungen gebundenen Gefühle werden deutlich und klar und verlieren so ihre belastende Wirkung.

Aufstellungen arbeiten mit der Fähigkeit zur sogenannten „stellvertretenden Wahrnehmung“, die grundsätzlich jeder Mensch hat. In der Aufstellungsarbeit stellen sich die Teilnehmer diese Wahrnehmungen gegenseitig zur Verfügung und helfen so, Erkenntnisse zu gewinnen, die ohne diese Hilfe schwer zugänglich wären oder verborgen bleiben würden.

Die Aufstellungen sollen eine neue Sicht auf die eigene Situation ermöglichen und konkrete innere und äußere Lösungen aufzeigen.

Die Rolle des Aufstellungsleiters

Der Aufstellungsleiter braucht eine nicht bewertende, phänomenologisch absichtslos wahrnehmende Haltung. Dies ist entscheidend, um das sog. „wissende Feld“, welches durch die Aufstellungsteilnehmer*innen entsteht, für den Aufstellenden sichtbar werden zu lassen und heilsam zu nutzen. Darüber hinaus ist eine solide therapeutische Ausbildung und Erfahrung notwendig.

Aufstellungsseminare

nächstes Seminar:
Freitag, der 27. März  bis Samstag, der 28. März 2020

Teilnehmer: max. 8 Personen mit einem eigenen Anliegen plus max. 8 weitere Teilnehmer, welche die Arbeit kennen lernen und als Stellvertreter mitarbeiten wollen 

Seminargebühr: 140,-EUR,
80,- für teilnehmende Beobachter*innen oder Begleitpersonen
Im Preis inbegriffen sind kalte und warme Getränke und Gebäck.

Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels in der Nähe werden auf Anfrage gerne vermittelt.

Seminarleiter: Thomas Wade M.A., Familien- und Systemaufstellungen – ISAIL Würzburg, Systemischer Therapeut (DGSF), Psychotherapeut (HP), Mediator (MB und BAFM), Coach und Supervisor (DGSv), Selbstständig in eigener Praxis seit 2003 

Seminarzeiten:
Freitag von 15:00 bis  ca. 21:00 Uhr

Samstag von 9:00 bis ca. 15:00 Uhr

Ort: Zentrum für Supervision und Therapie, Alter Kirchhainer Weg 5, 35039 Marburg
Seminarnummer: S 0120A

Anmeldung bis 01.03.2020
Tel. 06421-999791
wade@konflikthilfen.de

Das dann folgende Aufstellungsseminar ist für das Herbst 2020 geplant.

Ab Oktober 2020 bietet Thomas Wade eine Ausbildung Mediation mit Klärungshilfe an.

Nähers hierzu finden  Sie hier.